Eine Jurte als Wohnraum?

EINE JURTE ALS WOHNRAUM ENTDECKEN

Es gibt immer mehr naturverbundene Menschen mit dem Wunsch in einer Jurte zu leben. Die Jurte funktioniert durchaus als einfaches Wohnhaus, Ferienunterkunft oder um seine Lebensräume in der Natur zu erweitern. Die runde Form und die ansprechende Konstruktion lässt viele in eine Welt eintauchen, fern ab von jeglicher Hektik der modernen Zeit.

Mit den heute zur Verfügung stehenden Materialien und der richtigen Ausrüstung kann eine Jurte ganzjährig bewohnt werden. Um sich seinem Traum «Jurte als Wohnraum» etwas anzunähern, haben wir hier ein paar Informationen zusammengestellt.


Wo soll die Jurte stehen?

Ein gut gewählter Stellplatz ist entscheidend für eine lange Lebensdauer der Materialien! Daher empfiehlt es sich, die Umgebung genau auszuwählen. Ein idealer Platz ist eben und auf alle Seiten offen. Die Jurte sollte nicht unter Bäume oder zu nah an Büsche aufgebaut werden. Schattige, sumpfige und feuchte Senken lieber ganz meiden. Bei einem unebenen Boden oder einer Hanglage empfehlen wir, für die Jurte ein Podest zu bauen.


Worauf soll die Jurte stehen?

Bei einer Wohnjurte ist ein Holzboden natürlich von Vorteil, ob dieser zusätzlich isoliert sein soll, hängt von den Bedürfnissen und Ansprüchen der Kunden ab.

Bei Möglichkeit empfehlen wir, den Holzboden selber zu bauen. Wer sich das nicht zutraut, lässt sich den Boden oder das Podest von einem Schreiner oder Zimmermann in der Nähe bauen. Aus ökologischen Gründen macht es durchaus Sinn die eigenen Ressourcen in der Nähe zu nutzen. Wir können zwar fertige Bodenelemente anbieten, dies setzt aber immer einen vom Kunden vorbereiteten Untergrund voraus.


Braucht eine Jurte eine Baubewilligung?

Wir werden oft auf Baubewilligungen bei Wohnjurten angesprochen. Jede Gemeinde regelt solche Angelegenheiten unterschiedlich, daher können wir als Zeltwelt hierzu leider keine verlässliche Auskunft geben!

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Grundsätzlich läuft eine Jurte als Nomadenzelt unter Fahrnisbau. Sobald sie mit einem permanenten Unterbau wie z.B. einem Podest oder Holzboden ausgestattet ist, bewegen wir uns in einer Grauzone. Wer also seine Jurte über längere Zeit stehen lassen möchte, sollte sich vielleicht vorab bei der jeweiligen Gemeinde erkundigen, wie die Bestimmungen am entsprechenden Ort sind. Wie so oft im Leben gilt aber ebenso «wo kein Kläger – da kein Richter».


Welche Ausrüstung brauche ich?

Wer eine Jurte ganzjährig bewohnen möchte, kommt wohl um eine Isolation nicht herum. Wir sind aber der Ansicht, dass bei einem gelegentlichen Gebrauch oder bei einer Ferienunterkunft eine Isolation nicht unbedingt notwendig ist. Mit einem Holzofen erreicht man in einer Jurte von mittlerer Grösse, auch im tiefsten Winter eine wohlige Wärme. Die Temperaturen in einem Zelt sinken nämlich nie unter den Gefrierpunkt. Eine Isolation hilft die Wärme zu speichern und im Sommer hält sie die Hitze von draussen ab. Der Nachteil ist aber der dadurch entstehende dunkle Innenraum.


Was für Gestaltungsmöglichkeiten gibt es?

Eine Jurte wird bei uns auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt. Es stellt sich immer die Frage des Verwendungszwecks und natürlich auch des Budgets. Eine isolierte Wohnjurte kann unterschiedlich ausgestattet werden. Je nach Möglichkeiten, wählt man eine schlichtere Grundausstattung z.B. einer mittleren Kaminfassung und einer Holztüre mit Fenster oder vielleicht auch eine Luxus-Varianten mit einer Oberlicht-Kuppel, wandhohen Fenster und seitliche Kaminsysteme. Eine verschliessbare Türe wird bei den Wohnjurten oft standardmässig gewünscht.

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Wie viel Pflege braucht die Jurte?

Mit einer fixen Installation entziehen wir der Jurte ihren ursprünglichen nomadischen Hintergrund. Dank neuartigen Materialien, wie z.B. dem Tencate Zeltstoff, ist eine permanente Installation in unseren Breitengraden möglich. Jedoch sollte auch dieses Material periodische kontrolliert und beobachtet werden. Wer eine Reinigung und Imprägnierung gelegentlich durchführt, wird die Lebensdauer der Hülle erhöhen und lange Freude an seiner Jurte haben.

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