Ein Chapiteau im grössten Auengebiet | 62

Eindrückliche Erlebnisse in der Natur. Ein Stück Wildnis in der Nähe.


Ort Flaach ZH
Kunde Naturzentrum Thurauen
Datum 2011
Anlass Restaurant / Eventzelt
Eckdaten Chapiteau 10m


Unser Beitrag

Im Frühling 2011 wurde im Zusammenhang mit der Renaturalisierung der Thur, welche von der Stiftung Paneco umgesetzt wurde, ein Projekt für ein neues Restaurant verwirklicht. In Flaach direkt am Rhein sollte zu dem Restaurant, bei der Badi und dem Campingplatz ein Informations-Naturzentrum entstehen, das im Zusammenhang mit der Renaturalisierung der Thur stand. Das Restaurant konnte aber wegen des Baus erst im August eröffnet werden. Der Kunde war daher auf der Suche nach Ostern mit einem Provisorium zu starten, um Schritt für Schritt ein passendes Angebot zu entwickeln. Da unsere Zelte sehr vielseitig genutzt werden können, war auch für eine Verwendung nach dem Provisorium gedacht z.B. als Eventzelt. Schlussendlich wurde aus unserem Sunbrella Material ein 10m Chapiteau, mit einem orangen Abschluss bestellt. Im April bauten wir das Chapiteau auf einem festen Schotterplatz auf. Vorerst setzten wir nur zwei Wände ein, um durch den halb offenen Raum ein Blick in die wunderschöne wilde Natur zu gewährleisten.

MEHR INFO ZUM CHAPITEAU


Informationen zum Naturzentrum Thurauen

Die Thurauen zwischen Eggrank und Thurmündung sind das grösste Auengebiet des Schweizer Mittellandes. Doch nicht die Grösse allein macht dieses Gebiet einzigartig, sondern vor allem die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt – und die Renaturierung.

In den Thurauen leben jeweils über 50 Vogel- und Schmetterlingsarten, sie sind die wichtigsten Laichgebiete des Laub- und Springfrosches und bieten gleich mehreren Biberfamilien ein Zuhause. Bei den Pflanzen stechen vor allem die imposanten Silberweiden, die verschiedenen Orchideen oder der gefranste Enzian ins Auge. Dieser Artenreichtum ist einer Vielzahl von unterschiedlichsten Lebensräumen auf engstem Raum zu verdanken. Einer Charakteristik der Flussaue.

Durch die Renaturierung wurde die Dynamik der Thur im Mündungsbereich wieder hergestellt. Das heisst, dass der Fluss mit seiner eigenen Kraft die Landschaft gestalten kann und den Auenwald wieder regelmässig überschwemmt. Zusätzlich wurden neue Tümpel angelegt und Altarme ausgebaggert. Ein Teil des Waldes wurde als Waldreservat ausgeschieden und wird nun sich selbst überlassen. Im lichten Wald hingegen wird die offene Struktur sorgfältig gepflegt. Dank diesen Massnahmen werden die seltenen Arten gezielt gefördert, so dass sie stabile Populationen aufbauen können. Es kehren aber auch Arten in die Thurauen zurück, die bereits verschwunden waren, zum Beispiel der Flussregenpfeifer.

Auch der Mensch profitiert von der Renaturierung. Ellikon am Rhein und das Flaacherfeld sind nun besser vor Hochwassern geschützt und den Besucher erwartet ein kleines Stück Wildnis mitten im Weinland. Attraktive Einrichtungen wie der Aussichtsturm oder das Naturzentrum bieten Ihnen dabei ganz neue Möglichkeiten, die Thurauen zu erkunden.

Quelle Naturzentrum Thurauen

LINK ZUM NATURZENTRUM

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